Hacktivisten dringen angeblich in belarussischen Geheimdienst ein und erhalten Zugriff auf Personalakten

Hacktivisten behaupten, erfolgreich in den belarussischen Geheimdienst eingedrungen zu sein und haben Zugriff auf die Personalakten von über 8600 Angestellten erhalten. Die Behörden haben bisher noch keine Stellungnahme abgegeben, jedoch ist die Internetseite des KGB größtenteils nicht erreichbar. Die Hacktivisten, die sich Cyber-Partisans nennen, behaupten, bereits im Herbst des letzten Jahres in das System eingedrungen zu sein und sämtliche verfügbaren Informationen abgerufen zu haben. Um ihren Beweis zu erbringen, haben sie verschiedene Datenbanken veröffentlicht. Die Aktion ist eine Reaktion auf den Vorwurf des KGB-Chefs, dass die Cyber-Partisans Angriffe auf die kritische Infrastruktur des Landes planen würden. Die Gruppe betont, dass ihr Ziel darin bestehe, das Leben der Menschen in Belarus zu schützen und nicht zu zerstören. Die Cyber-Partisans haben sich während der Proteste gegen das Regime von Alexander Lukaschenko nach den umstrittenen Wahlen im August 2020 zusammengeschlossen und streben durch koordinierte Angriffe an, die Gewalt und Unterdrückung in Belarus zu beenden.

Schlagwörter: Belarus + KGB + Yuliana Shametavets

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  • 29. April 2024