iCloud-Posteingang im Spam-Chaos: Apple-Nutzer zwischen Paketzustellungen und Haustür-Einbrechern!

Apple-Nutzer aufgepasst! Derzeit macht eine nervige Plage die Runde: Spam- und Phishing-Mails fluten die iCloud-Posteingänge. Da hat man sich gerade ein schickes iPhone oder einen schnieken Mac zugelegt und schon wird man von betrügerischen E-Mails belästigt. Da kann man ja gleich einen Kühlschrank kaufen und nur Spam-Mails als Eiswürfel verwenden.

In diesen Mails wird einem allerhand vorgegaukelt: Paketzustellungen, Gewinnbenachrichtigungen, kostenlose iCloud-Speicherplatzangebote. Da ist für jeden etwas dabei! Manchmal fragt man sich, ob die Betrüger nicht auch kreative Schreiberlinge sind. Aber Moment mal, da stimmt doch was nicht! Der Spamfilter von Apple scheint im Moment nicht wirklich zu funktionieren. Entweder er ist überfordert oder er hat einfach keine Lust mehr. Kann man ihm verdenken, bei der Masse an Spam, die da täglich reinkommt?

Seit einer Woche häufen sich die Beschwerden von genervten Nutzern. Die E-Mails werden nicht mehr automatisch aussortiert, sondern landen fröhlich im Posteingang. Als ob man nicht schon genug zu tun hätte, muss man jetzt auch noch den Posteingang manuell aufräumen. Wer hat denn dafür Zeit? Ich will doch nur meine Mails checken und dabei einen Kaffee schlürfen – ist das zu viel verlangt?

Die Redaktion von Mac & i hat das Ganze natürlich auch mal ausprobiert und tatsächlich, die Spam-Mails landeten fröhlich im Posteingang. Da hat sich wohl jemand gedacht: „Hey, lass uns mal die Redaktion von Mac & i ärgern, die haben bestimmt noch nichts Besseres zu tun!“ Aber da haben sie die Rechnung ohne die Redaktion gemacht! Die hat nämlich den Spaß nicht mitgemacht und die Mails brav in den Spam-Ordner verschoben. Trotzdem hat es nichts gebracht. Apple scheint noch keine Lösung für das Problem gefunden zu haben. Die einen bekommen dutzende Spam-Mails pro Tag, die anderen nur ein paar. Eine echte Lotterie!

Es gab ja auch mal Zeiten, in denen der Spamfilter von Apple halbwegs zuverlässig funktionierte. Da wurden die meisten unerwünschten Mails schon vorab aussortiert. Aber tja, wie das so ist, die Betrüger werden auch immer schlauer. Manche Mails sehen schon fast offiziell aus und zielen gezielt auf Apple-Nutzer ab. „Achtung, du hast dein iCloud-Speicherlimit überschritten!“, heißt es da. Und wie praktisch, gleich wird einem kostenloser iCloud-Speicherplatz angeboten. Man muss nur seine Apple-ID und Kreditkartendaten angeben. Das ist ja fast so, als würde man seine Haustür offen lassen und den Einbrechern noch ein Glas Wein anbieten.

Die Betreffzeilen sind übrigens auch der Knaller: Sonderzeichen en masse! Da hat jemand wohl gedacht, dass man nur mit Sonderzeichen auch wirklich auf sich aufmerksam macht. Und als ob das nicht genug wäre, werden auch noch iCloud-Mail-Adressen von anderen iCloud-Nutzern als Empfänger angegeben. Ob es diese Leute wirklich gibt oder ob der Betrüger einfach wahllos Adressen verwendet, weiß keiner so genau. Manchmal frage ich mich, ob die Betrüger nicht auch ein bisschen einsam sind und einfach nur Kontakte knüpfen wollen. Aber dann denke ich mir: Nein, die wollen doch nur mein Geld!

Im Moment bleibt den betroffenen Nutzern nicht viel mehr übrig, als die Spam-Mails zu markieren und zu hoffen, dass Apple endlich aus dem Quark kommt und den Spamfilter wieder zum Laufen bringt. Aber bis dahin ist Vorsicht geboten! Prüft verdächtige Mails lieber zweimal, bevor ihr auf Links klickt oder persönliche Daten preisgebt. Denn man weiß ja nie, wer da draußen wirklich nur an eurer Freundschaft interessiert ist oder wer euch nur das Geld aus der Tasche ziehen will.

Schlagwörter: Apple + Apples + iCloud

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  • 16. Mai 2024