Generative künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit ein heißes Thema in der Welt der Bildbearbeitung. Adobe hat diese Technologie bereits erfolgreich in Photoshop integriert und profitiert von der verbesserten Grammatik der generativen KI, die hinter der Software Adobe Firefly steckt. In der neuesten Version 24.5 hat Adobe die generative KI weiterentwickelt und sie nicht nur in Photoshop, sondern auch im Raw-Entwickler Lightroom eingesetzt.
Mit dieser neuen Funktion können nun ganze Bilder in Lightroom generiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, gezielt übermalte Bildbereiche mit dem Entfernen-Pinsel zu retuschieren. In der englischen Ausgabe wird dies als „Generative Remove“ bezeichnet und es scheint genauso zu funktionieren wie das entsprechende Werkzeug in Photoshop. Um einen Bildbereich zu ersetzen, markiert man mit einem Pinselwerkzeug den entsprechenden Bereich. Ähnlich wie der bisherige Retuschepinsel in Lightroom funktioniert das neue Werkzeug. Nachdem das Werkzeug angewendet wurde, präsentiert die künstliche Intelligenz dem Nutzer drei Vorschläge zur Auswahl. Dabei arbeitet sie mit einer maximalen Auflösung von 1024 x 1024 Pixeln, was der Auflösung des entsprechenden Photoshop-Werkzeugs entspricht.
Die Firefly-Web-App von Adobe ist mittlerweile sogar in der Lage, Bilder mit einer Kantenlänge von 2048 Pixeln zu erzeugen. Um das KI-Retuschewerkzeug nutzen zu können, ist eine aktive Internetverbindung erforderlich, da es in der Cloud arbeitet. Wie bei anderen KI-Werkzeugen auch, bringt Adobe das Generative Entfernen zunächst im Beta-Status heraus. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, aus verschiedenen Vorlagen auszuwählen, die beispielsweise als „subtil“ oder „stark“ bezeichnet werden. Adobe nutzt hierbei die Technik seiner Auswahlwerkzeuge, um präzise separierte Kanten zu erzielen.
Eine weitere Neuigkeit betrifft die aktuellen Modelle von Sony. Diese unterstützen nun auch das sogenannte Tethering, also die kabelgebundene Aufnahme von Fotos. Früher war dies ausschließlich mit Nikon- und Canon-Modellen möglich. Fotografen, die Sony-Kameras verwenden, profitieren nun also auch von dieser Funktion.
Zusätzlich dazu hat Adobe angekündigt, dass es einen optimierten Importdialog für die Android- und iOS-Version von Lightroom geben wird. Dies ermöglicht es den Nutzern, ihre Fotos noch einfacher und komfortabler auf ihre mobilen Geräte zu übertragen und zu bearbeiten.
Insgesamt zeigt Adobe mit diesen Neuerungen, dass das Unternehmen weiterhin in die Entwicklung und Verbesserung seiner Bildbearbeitungssoftware investiert. Die Integration der generativen KI in Lightroom eröffnet den Nutzern neue Möglichkeiten und erleichtert die Bearbeitung und Retusche von Bildern. Die Unterstützung von Tethering bei Sony-Kameras sowie der optimierte Importdialog für mobile Geräte zeigen zudem, dass Adobe auf die Bedürfnisse und Wünsche der Fotografen eingeht und ihnen eine bestmögliche Erfahrung bietet.
Schlagwörter: Adobe Firefly + Photoshop + Pinsel
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