Goodbye US, hello Europe: Deutschlands Wettbewerbskartellchef träumt von einer europäischen Cloud!

Deutschlands Wettbewerbskartellchef hat gesprochen und er will eine europäische Cloud! Warum? Ganz einfach: Die US-Technologiekonzerne nehmen immer mehr Einfluss und die Künstliche Intelligenz (KI) macht ständig Fortschritte. Das Bundeskartellamt hat deshalb einen dringenden Bedarf an einer europäischen Cloudlösung festgestellt, um nicht mehr von anderen Kontinenten abhängig zu sein.

Aber Moment mal, was ist überhaupt eine Cloud? Nein, damit ist nicht das flauschige Ding am Himmel gemeint, aus dem gelegentlich Regen fällt. Hier geht es um externe Rechenzentren, in denen Daten gespeichert und verarbeitet werden. In der digitalen Ära sind solche Einrichtungen immer wichtiger geworden, vor allem für KI-Anwendungen. Und wer beherrscht den Markt für Cloud-Dienste? Richtig, die großen Technologieunternehmen.

Das Bundeskartellamt hat derzeit sieben Verfahren gegen verschiedene Unternehmen am Laufen, darunter Meta (Facebook), Microsoft, Apple, Google und Amazon. Da geht es im Wesentlichen darum, ob diese Unternehmen ihre starke Marktposition zum Schaden der Verbraucher ausnutzen.

Und jetzt kommt’s: Der Chef des Kartellamts warnt vor einer weiteren Konzentration auf dem Markt, weil das eine erhebliche Gefahr darstellen würde. Eine europäische Cloud könnte da helfen, das Risiko abzuschwächen. „Es ist entscheidend, dass wir hier unsere eigene Infrastruktur aufbauen“, sagt der Chef.

Die EU-Kommission hat dem EU-Cloud-Großprojekt bereits eine Genehmigung für bahnbrechende Technologien in Höhe von 1,2 Milliarden Euro gegeben. Mit dabei sind Unternehmen wie die Deutsche Telekom, Orange, SAP, Siemens und Telefnica. Das Hauptziel des Projekts ist es, die Rechenkapazitäten verschiedener Beteiligter auf einer gemeinsamen technischen Grundlage zu vereinen.

Also, liebe Leute, es wird Zeit für eine europäische Cloud! Dann können wir endlich unabhängig sein von den großen Playern aus Übersee und unsere eigenen Daten sicher speichern und verarbeiten. Und wer weiß, vielleicht entwickeln wir ja auch unsere eigene KI, die uns dann sagt, wann es Zeit für eine Kaffeepause ist. Denn das ist schließlich das Wichtigste bei all dem technologischen Fortschritt: genug Kaffee!

Schlagwörter: Andreas Mundt + Big Techs + KI

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  • 27. Juni 2024