Morphy Quadrocopter: Durch enge Lücken fliegen und Kollisionen abfedern – ein neuer Superheld der Drohnenwelt

Die Wissenschaftler des Autonomous Robots Lab der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) haben da mal wieder einen Quadrocopter der Extraklasse entwickelt. Dieser nennt sich Morphy und hat ein ziemlich einzigartiges Feature: Er zerfällt nicht in tausend Teile, wenn er auf ein Hindernis trifft. Stattdessen kann er durch enge Lücken fliegen, die eigentlich zu schmal für seine Breite sind. Wie macht er das? Mit Elastomer-Gelenken, die mittels 3D-Druck hergestellt und jeden Arm mit dem Rumpf verbinden. Diese Gelenke können Kollisionen mit einer Aufprallgeschwindigkeit von bis zu drei Metern pro Sekunde abfedern. Das ist so schnell, dass ich mir nicht mal vorstellen kann, wie das aussieht.

Aber das ist noch nicht alles! Im Inneren des Morphy Quadrocopters sind Sensoren eingebaut, die Verformungen erfassen können, die beispielsweise durch eine Kollision mit einem Hindernis entstehen. Diese Informationen werden dann an den Hauptcomputer der Drohne übertragen, der berechnet, wie sich die Verformungen auf die Flugleistung auswirken. Der Hauptcomputer passt dann die Schubkraft der Propeller an, um Morphy stabil zu halten. Das ist wie ein Schutzschild für den Quadrocopter.

Und das ist immer noch nicht alles! Morphy kann sich auch aus schwierigen Situationen befreien. Wenn er durch eine zu schmale Öffnung fliegt, kann es passieren, dass er in den vertikalen Flugmodus wechselt. Der Zentralcomputer kommt dann zum Einsatz und passt die Drehzahlen der Propeller an, um den Quadrocopter aus dieser ungünstigen Position zu befreien. Das ist wie ein Ninja-Move für Drohnen!

Früher mussten Drohnen Kollisionen unbedingt vermeiden, aber Morphy nimmt sie einfach in Kauf und findet trotzdem seinen Weg. Durch automatische Anpassungen der Arme kann Morphy nun auch Bereiche passieren, die eigentlich unpassierbar wären. Das ist wie ein kleiner Superheld, der sich durch enge Spalten zwängt.

Morphy hat eine Breite von 252 Millimetern und wiegt 260 Gramm. Das ist nicht viel, aber er hat trotzdem einiges drauf. Neben den Gelenk-Sensoren verfügt er über eine optische Kamera und ein Abstandsmessgerät, um die Flughöhe zu bestimmen. Mit einer einzigen Batterieladung kann er bis zu 12,5 Minuten lang fliegen. Das ist schon ziemlich beeindruckend für so einen kleinen Kerl.

Die Entwicklung des Morphy Quadrocopters ist ein großer Schritt in der Verbesserung der Manövrierfähigkeit und Flexibilität von Drohnen. Dank seiner Fähigkeit, enge Lücken zu durchfliegen und Kollisionen abzufedern, eröffnen sich neue Möglichkeiten für den Einsatz von Drohnen. Zum Beispiel könnten sie nun in Bereichen wie Inspektionen von engen oder schwer zugänglichen Orten eingesetzt werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Technologie weiterentwickelt und welche neuen Anwendungen sich daraus ergeben werden. Ich bin gespannt!

Schlagwörter: Morphy + Autonomous + NTNU

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  • 7. Juli 2024