Die Zahlen des ersten Quartals 2025 belegen deutlich: Apples iPhone 16 Standardmodell war das meistverkaufte Smartphone weltweit. Ein attraktiver Preis und die Ausstattung mit der neuesten Chiptechnik, dem A18 von Apple, trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Allerdings deutet sich an, dass diese dominierende Stellung bei seinem Nachfolger, dem iPhone 17, nicht unbedingt weiter bestehen bleibt. Der Apple-Analyst Jeff Pu von GF Securities aus Hongkong berichtet laut seinen Quellen über eine beabsichtigte Rückkehr Apples zu einer alten Gerätepolitik: Das Standardmodell erhält erneut das SoC des vorherigen Jahrzehnts, in diesem Fall den A18. Dieser soll im TSMC-3-nm-Prozess der zweiten Generation (N3E) gefertigt werden. Auch die RAM-Ausstattung bleibt bei 8 Gigabyte unverändert. Damit würde Apple das iPhone 17 deutlich vom Rest der neuen Modelle abgrenzen, die alle mit dem neueren A19 ausgestattet sein sollen. Insbesondere das besonders dünne iPhone 17 Air, das iPhone 17 Pro und das iPhone 17 Pro Max erhalten den leistungsstärkeren A19 Pro mit mehr Kernen, produziert im fortschrittlichen 3-nm-Prozess der dritten Generation (N3P) von TSMC. Dieser verspricht gegenüber seinen Vorgängern eine leicht erhöhte Leistung und einen geringeren Stromverbrauch. Die RAM-Ausstattung dieser Pro-Modelle soll auf 12 Gigabyte angehoben werden. Bei der neuen iPhone-Generation scheint Apple zu einer Rückkehr zum traditionellen Modellraster zurückkehren zu wollen, wobei das Plus-Modell durch das Air ersetzt wird. Einziges Feature des Standardmodells könnte die Bildschirmgröße sein, denn hier vermeldet Branchenexperte Ross Young eine Steigerung von 6,1 auf 6,3 Zoll, wie sie aktuell im iPhone 16 Pro zum Einsatz kommt. Die Premiere der neuen iPhones steht wie gewohnt für September an, wobei das iPhone 17 Air, möglicherweise unter einem anderen Namen, erstmals seit dem iPhone 12 mini signifikante Veränderungen am Formfaktor bringt.
Schlagwörter: Apples iPhone + A18 + A19
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