Apple hat heute neue KI-Modelle bekannt gegeben und scheint verstärkt auf KI-Lösungen zu setzen, die lokal auf den eigenen Geräten ausgeführt werden. Die Forscher von Apple haben das OpenELM-Modell in der Hugging Face Model Library veröffentlicht. OpenELM besteht aus vier äußerst kompakten Sprachmodellen, die besonders effizient bei textbasierten Aufgaben wie dem Verfassen von E-Mails sind. Diese Modelle sind sogar kleiner als die meisten leichtgewichtigen KI-Modelle, was sie besonders für Geräte wie Smartphones und Laptops optimiert.
Jetzt kommen wir zu den technischen Details. Bei KI-Modellen spielt die Anzahl der Parameter eine wichtige Rolle. Ein Parameter bezieht sich dabei auf die Anzahl der Variablen, die ein Modell in seine Entscheidungsfindung einbezieht, basierend auf den trainierten Daten. Die OpenELM-Modelle bieten vier verschiedene Größen zur Auswahl, abhängig von der Anzahl der Parameter. Im Vergleich zu anderen Modellen wie Microsofts Phi-3 mit 3,8 Milliarden Parametern oder Googles Gemma mit 2 Milliarden Parametern sind die OpenELM-Modelle deutlich kompakter. Das bedeutet, dass sie weniger Speicherplatz benötigen und kostengünstiger sind.
Apple CEO Tim Cook hat bereits angekündigt, dass generative KI-Funktionen auf den Geräten des Unternehmens eingeführt werden sollen. Das klingt vielversprechend, aber bisher hat Apple noch keine konkreten Informationen darüber preisgegeben, wie der Einsatz von KI genau aussehen könnte. Es bleibt also spannend, was uns da noch erwartet.
Obwohl Apple bereits andere KI-Modelle veröffentlicht hat, handelt es sich dabei bisher eher um Grundlagenmodelle und nicht um Modelle für den kommerziellen Einsatz wie bei den Konkurrenten. Im Dezember hat Apple das MLX-Framework eingeführt, das die Ausführung von KI-Modellen auf Apple Silicon optimiert. Außerdem wurde das Bildbearbeitungsmodell MGIE veröffentlicht, das die Bearbeitung von Fotos anhand von Anweisungen ermöglicht. Und dann gibt es noch das Modell Ferret-UI, das zur Navigation auf Smartphones genutzt werden könnte. Es scheint, als wäre Apple auf vielen Gebieten aktiv.
Gerüchten zufolge hat Apple sogar Google und OpenAI kontaktiert, um deren Modelle auf Apple-Produkte zu integrieren. Es bleibt abzuwarten, ob und wie diese Zusammenarbeit zustande kommt.
Alles in allem zeigt Apple mit seinen KI-Initiativen, dass das Unternehmen sich stark auf die Weiterentwicklung und Integration von KI-Technologien konzentriert. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich das in Zukunft in den Produkten von Apple widerspiegelt.
Schlagwörter: Apple + Apple MLX + OpenELM
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