LinkedIn bringt Spiele auf die Plattform, um Nutzer zu binden: Namen, Funktionen und mögliche Auswirkungen.
LinkedIn bringt Spiele auf die Plattform, um das Engagement der Nutzer zu steigern. Das beliebte Business-Netzwerk hat kürzlich angekündigt, drei Spiele zur App hinzuzufügen. Pinpoint, Crossclimb und Queens sind die Namen der Spiele, die den Nutzern tägliches Entertainment bieten sollen.
Pinpoint ähnelt dem Kategorien-Spiel der New York Times, bei dem man Gegenstände vorgegeben bekommt und die passende Kategorie erraten muss. Crossclimb erinnert an Mini-Kreuzworträtsel, bei dem die Antworten anschließend zu einer Wortleiter umsortiert werden müssen. Queens ist eine Kombination aus Minesweeper und Sudoku, bei dem man eine Königin in jede Zeile, Spalte und Farbe platzieren muss, ohne dass sie sich überschneiden.
LinkedIn folgt mit den Spielen eng dem Konzept der Times und es ist zu erwarten, dass in Zukunft weitere Spiele hinzugefügt werden. Die Entscheidung, Spiele auf der Plattform anzubieten, hat sich bereits für die New York Times ausgezahlt. Das Unternehmen berichtete, dass viele Menschen das Bundle über das Games-Produkt erwerben.
Es ist von großer Bedeutung für LinkedIn, die Nutzer dazu zu bringen, regelmäßig zurückzukehren. Das Unternehmen strebt danach, mehr als nur eine Job-Suchplattform zu sein und hat bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um sich als vollwertiges soziales Netzwerk zu positionieren. Diese Strategie scheint aufzugehen, denn der Umsatz von LinkedIn ist im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent gestiegen.
Es ist zu erwarten, dass LinkedIn in Zukunft weitere Maßnahmen ergreifen wird, um die Nutzer länger auf der Plattform zu halten. Spiele spielen und sich über Punktzahlen mit anderen Nutzern zu vernetzen, könnte eine Möglichkeit sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Entwicklung auf die Plattform auswirken wird und ob es dabei auch zu eigenartigen Situationen kommen wird, wie beispielsweise Recruiter, die Menschen aufgrund ihrer Spiel-Punktzahl ausschließen.
Trotzdem gibt es auch Kritik an der Spiele-Integration auf LinkedIn. Einige Nutzer empfinden es als unangenehm, ihre Punktzahlen zu teilen, vor allem auf einer Plattform wie LinkedIn. Die farbigen Blöcke, die ein wesentlicher Bestandteil der Viralität von Wordle waren, sind für viele Nutzer überflüssig.
Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Spiele-Integration auf LinkedIn weiterentwickeln wird und ob sie tatsächlich dazu beiträgt, das Engagement der Nutzer zu steigern. LinkedIn ist auf dem richtigen Weg, sich als soziales Netzwerk zu etablieren, doch es bleibt eine Herausforderung, die Bedürfnisse der Nutzer zu erfüllen und gleichzeitig die seriöse Atmosphäre zu wahren, die LinkedIn auszeichnet.
Schlagwörter: LinkedIn + Queens + Pinpoint
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